SPD-Trittau Homepage der Trittauer Sozialdemokraten

Unsere Ziele

A Kinder-/Jugendbetreuung und Schule

1. Kinder- und Jugendbetreuung

  • qualifizierte und bedarfsgerechte Ganztagsangebote zur Kinderbetreuung für alle
    Altersgruppen bis 12 Jahre (Krippe, Kindergarten, Grundschule, Orientierungsstufe)
    auch unter Berücksichtigung der Bedarfe von Eltern in Früh-, Spät-, Nacht-, Schichtund
    Wochenendarbeit sicherstellen
  • KiTa-Standorte dort, wo Kinder wohnen!
  • schnelle Umsetzung „KiTa-Süd“
  • Bau einer weiteren KiTa, finanziert durch die Investoren im Bebauungsplan 35b (Bürgerstraße)
  • konzeptionelle Standards in allen KiTas bezüglich Öffnungszeiten, Lerninhalte und Mittagsverpflegung
  • Maßnahmen zur Aufwertung der hiesigen Arbeitsplätze von Erzieherinnen und Erziehern (bspw. in den Bereichen Aus- und Fortbildung, Sozialleistungen, Bezahlung) unterstützen
  • Angebote für Jugendliche im Rahmen der offenen Ganztagsschule und des Jugendzentrums weiter verbessern
  • Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen/Jugendzentrum für Angebote in Sport, Musik, etc. unterstützen und die Möglichkeit von Kooperationen mit dem Handwerk prüfen
  • gemeinsame Nutzung von Sportflächen und Übungsräumen optimieren
  • gesunde und leckere Mittagsverpflegung für alle Altersstufen in allen Einrichtungen
  • finanzielle Förderung der Jugendarbeit in Vereinen aufstocken
  • Einsatz für die Finanzierung kostenfreier KiTas durch das Land

2. Schulen

  • Mühlauschule (Grundschule) und Hahnheide-Schule (Gemeinschaftsschule) in gebundene Ganztagsschulen für ganztägiges Lernen weiterentwickeln
  • das Gymnasium bei „Leuchtturmprojekten“ unterstützen
  • Inklusion an Trittauer Schulen unterstützen
  • Bildung und Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen auf Gebieten Gesundheit, Ernährung, Umweltschutz fördern (z.B. pädagogisches Mensakonzept)
  • Kind-/Jugendgerechtes Lernumfeld und moderne Ausstattung der Schulen im Digitalzeitalter gewährleisten
  • sicheres Schulwegenetz
  • Schulhof-Kooperation zwischen Trittau und Schulverband (offene Schulhöfe, siehe auch Mobilität und Freizeit)
  • Kooperationen zwischen Schulen, VHS und Bücherei intensivieren (Synergieeffekte durch gemeinsame Nutzung von Räumen und Ausstattung)

B ärztliche Versorgung, Notfallversorgung und Sicherheit

1. ärztliche Versorgung

  • gemeindliches Ärztehaus (MVZ) zur nachhaltigen Ansiedlung von Fachärzten prüfen und planen (mögliche Standorte: Vorburgplatz, Campe-Areal… mit guter Parkmöglichkeit und Anbindung an den ÖPNV)
  • echte Ansiedlungsanreize schaffen: Bereitstellung und Ausstattung von Räumlichkeiten und großer medizinischer Geräte

Ziele:

  • breite medizinische Grundversorgung (Orthopäde, HNO-Arzt, Kiefer-Orthopäde, weiterer Kinderarzt und Augenarzt) im Unterzentrum Trittau mit langfristiger Bindung der Ärzte vor Ort
  • Trittau als attraktiver Gesundheitsstandort, der weitere Spezialisten wie Physiotherapeuten, Ernährungsberater usw. anzieht und die Gesunderhaltung fördert (Gesundheitscluster)

2. Notfallversorgung und Sicherheit

  • neues Kompetenzzentrum „Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst“ nur bei kostenneutraler Umsetzbarkeit schaffen

C Soziales, Kunst und Kultur

1. Bürgerhaus

  • Soziales Miteinander im Trittauer Bürgerhaus als „unser Haus für alle“ stärker fördern und intensivieren (Seniorentreff, Jugendzentrum, junge Eltern, Migranten, Vereine, Feiern, Veranstaltungen)
    • Umsetzbarkeit regelmäßiger Angebote in Trägerschaft von Bürgerinitiativen prüfen und ermöglichen, bspw.:
      • Bürgercafé, das auch den Bedürfnissen kleiner Kinder gerecht wird
      • Kino im Bürgersaal
    • barrierefrei und energetisch sanieren
    • Erweiterungsanbau als Ersatz für die Campehalle: Saal für Bewegungskurse (VHS, Senioren) und Veranstaltungen (Konzerte, Theaterstücke)

2. Unterstützung für und von sozialen Einrichtungen (AWO, Tafel…)

  • bei Angebotserweiterungen (z.B. Kleiderkammer)
  • „sichtbare“ Integration ins Gesellschaftsleben (Wahrnehmbarkeit)
  • privates Engagement von sozialen Projekten unterstützen (z.B. „Wunschoma, Wunschopa“, Projekt AniTa-Familie)

3. Ideenwerkstatt für die „Trittauer Wassermühle“

  • Koordination mit dem Bürgerhaus und weiteren sozialen Organisationen zur Entwicklung eines Kulturkonzepts:
    • gut wahrnehmbarer Veranstaltungskalender
    • vielfältiges, hochwertiges Kunst und Kulturangebot
    • barrierefrei zugänglich

4. Kuratorium der Trittauer Volkshochschule

  • stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken
  • beratende Begleitung interessierter Bürgerinnen und Bürger bei der Erstellung des Kursprogramms ermöglichen

5. „Sozialtickets“ zur Teilhabe Aller am gesellschaftlichen Leben

  • kommunales Konzept zur Teilhabe bei Kunst, Kultur, Sport, Freizeit, Mobilität entwickeln

D Sport, Freizeit, Naherholung

1. Sport und Freizeit

  • sorgsamer Umgang mit den knappen Flächenressourcen im Schul- und Sportzentrum
  • öffentliches Angebot an Spiel- und Sportplätzen sowie Geräten für alle Altersklassen erweitern und die Nutzung auch in den Abendstunden ermöglichen
    • Skateanlage, Dirtparc, Streetball, Streetsoccer und Bolzplatz für Jugendliche und junge Erwachsene
    • Boulebahn, Freiluftschach, Sport- und Fitnessgeräte für Erwachsene bis ins hohe Alter
  • Qualitätsstandards für die Kinderspielplätze festlegen, Aufwertung älterer Anlagen!
  • Waldspielplatz südlich des Bolzplatzes Lessingstraße errichten
  • offene Schulhöfe für Spiel-/Freizeit-/Erholungsaktivitäten
  • offenes Freibadgelände: Liegewiese, Beachvolleyballfeld und Erweiterungen (z.B. Kneipp-Wassertreten) vor und nach der Badesaison
  • WLAN-Hotspots an öffentlichen Plätzen

2. Naherholung

  • Bürgerwettbewerb für Neugestaltung der öffentlichen Flächen „Am Markt“ und der Grünflächen im B35+Ziegelbergweg (z.B. Liege- und Spielwiese)
  • Ideenwerkstatt „Naherholungsgebiet Stormarnsche Schweiz“:
    a. am besten auf Amtsebene mit weiteren angrenzenden Gemeinden
    b. Nutzung von Fördermöglichkeiten durch die Aktiv Region Holsteins Herz
    c. Betrachtung von Hahnheide, Mönchsteich, Großensee, Lütjensee unter Einbindung privater und öffentlicher Anbieter im Bereich Gaststätten, Hotels und Freizeiteinrichtungen
    d. Trittauer Rundweg für Spaziergänger und Radfahrer vollenden und in ein Wander- und Radwegenetz des Gesamtgebietes integrieren (Wassermühle als Ausflugslokal, Wander- und Radwegekarten)
    e. Verbesserung der Ausschilderung

E Ortsbild, Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit

  • (Grün-)Pflege durch den Bauhof ausweiten
  • Instandhaltungs-, Pflege- und Umweltausschusses in der Gemeindevertretung Trittau einrichten, mit dem Ziel größerer Bürgernähe, deutlicher Verschönerung des Ortsbildes, Verbesserung der Funktionalität der Infrastruktur und Steigerung des Umweltschutzes
    • Begleitende Kontrolle des Ortsbildes durch einen Umweltbeauftragten (Straßen, Wege, Plätze und Anlagen), zugleich Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger
  • Patenschaftskonzepts für öffentliche Fläche ausbauen
  • energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und bestmögliche Nutzung alternativer Energien und nachhaltiger Konzepte prüfen
  • feste und dauerhafte Stelle einer Klimaschutzmanagerin mit stärkerer Bürgerberatung einrichten
  • „Vandalismusresistente“, witterungsbeständige und pflegeleichte Gebäudefassaden und (Einrichtungs-)Gegenstände wie Bänke, Mülleimer, Spielgeräte, Wartehäuschen, Fahrradständer, öffentliche Toiletten…
  • unbürokratische Zusammenarbeit mit den aktiven Ortsverschönerern der Bürgerstiftung
  • Konzept für eine „Trittauer Wertstofftonne“ unterstützen

F Wohnungsbau, Einzelhandel und Gewerbe

1. Wohnungsbau

a. Ausweisung von Neubaugebieten

  • nur im Einklang mit entsprechender Erweiterung und Finanzierung der kommunalen Infrastruktur (Kindergärten, Schulen, Straßen…)
  • mit einer guten Durchmischung von Ein- und Mehrfamilienhäuser, Eigentums und Mietwohnraum

b. Förderung von zentrumsnahem „betreuten Wohnen“

  • möglichst langes eigenständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter
  • ermöglicht früheren Generationswechsel im Bereich der Einfamilienhäuser für den Erhalt einer „aktiven“ Altersstruktur in Trittau

c. Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für junge Familien, Alleinerziehende und Singles mit geringem Einkommen (sozialer Wohnungsbau)

2. Einzelhandel und Gewerbe

  • Vernetzung von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und weiteren Institutionen (Wirtschaftsstammtisch, Marketingmanager)
    • Erhalt und Präsentation eines attraktiven Ortskerns
    • Vermeidung von Leerständen in Handel und Gewerbe
    • Koordination von Festen und Märkten

3. Erweiterung des Gewerbegebietes Nord-West mit Anbindung an die Zu/Abfahrten der B404

4. zu möglichen Investitionsprojekten im Bereich Campe-Areal

  • Fortbestand sozialer Einrichtung (Bücherei und VHS) an zentralem Standort muss sichergestellt sein
  • als Ersatz der Campehalle bedarf es einer multifunktionalen Räumlichkeit (großer Saal oder Halle)

G Mobilität und Versorgungsnetze

1. nichtmotorisierter Verkehr

  • flächendeckendes Fuß- und Radwegenetz (offene Schulhöfe einbeziehen)
    • barrierefrei und gut beleuchtet
    • regelmäßig vorhandene Bänke, Mülleimer und Hundekotbeutelspender
  • dichtes „Sitzbänke-Netz“ (alle 300m) in ganz Trittau zur Steigerung der nichtmotorisierten Mobilität bis ins hohe Alter
  • barrierefreie und sichere Straßenquerungen

2. motorisierter Verkehr

  • verbesserter ÖPNV (Trittau den Stellenwert als Unterzentrum einräumen):
    • ermöglicht früheren Generationswechsel im Bereich der Einfamilienhäuser für den Erhalt einer „aktiven“ Altersstruktur in Trittau
    • Ganztägige schnelle Busverbindung nach Hamburg
    • verlässliche Anbindung an die nahen Bahnstationen: R10, U1, U3, S21
    • verlässliche Anbindung an Bad Oldesloe und Lübeck
    • Sicherstellung verlässlicher Mobilität innerhalb Trittau und Umgebung, beispielsweise:
      • Bus-Vollanbindung von Trittauer Feld und Furtbektal, zur Erreichbarkeit von Supermärkten, Ärzten, Sportzentrum und Verwaltung)
      • Einrichtung eines Sammeltaxi-Service
      • E-Bus-Ringlinie
      • Einzelkarte Stadtverkehr / City des HVV für das Amt Trittau prüfen („CityKarte Trittau“)
    • Möglichkeiten zur Verbesserung des Nachtbus-Service „Fun-Parc“ prüfen
    • Knotenpunkte (Vorburg, Alter Bahnhof, Rathaus, Am Markt) aufwerten, Leistungsfähigkeit und ggf. Alternativen prüfen
  • Mitfahrbank in Großensee Richtung Trittau
  • E-Tankstellen-Netz fördern und erweitern, öffentlich und privat (bspw. EDEKA, Famila, Neubaugebiete)
  • Prüfung der Realisierbarkeit eines Car-Sharing-Angebots

3. Straßen und Verkehrsbelastung

  • „Durchgangsverkehr raus aus den Wohnstraßen“ (Herrenruhmweg) fördern, konzipieren
  • gute Beschilderung (Verkehrsleitsystem) ausbauen, prüfen, entwickeln
  • Parken an Durchgangsstraßen reglementieren (Hamburger Straße, Bahnhofstraße)
  • Leistungsfähigkeit von Verkehrsknotenpunkten überprüfen:
    • Einmündung Großenseer Straße/Bahnhofstraße
    • Einmündung Vorburgstraße/Hamburger Straße
  • Hamburger Straße und Großenseer Straße nach Vorbild der Rausdorfer Straße sanieren (Gemeinde tritt in Vorleistung, Land erstattet)
  • Spange „Zur Mühlau“ parallel zur Poststraße vollenden
  • Möglichkeiten zur Entlastung/Verkehrsberuhigung der Poststraße prüfen
  • System der Finanzierung der Straßenerneuerungen durch Straßenbaubeiträge auf den Prüfstand stellen, Alternativen nur unter Einhaltung solider Haushaltsfinanzen (bei Erhöhung der Grundsteuer ca. >80,00 € pro Wohnung pro Jahr, geschätzt)

4. flächendeckendes Hochgeschwindigkeits-Netz (High-Speed-Net)

  • gemeindliche Maßnahmen zur Umsetzung in Randgebieten und schwach nachgefragten Wohngebieten prüfen
  • öffentliches WLAN fördern (z.B. Freifunk-Initiative)

H Finanzen und kommunale Selbstverwaltung

1. Finanzen

  • gemeindlicher Einnahmen durch Weiterentwicklung des Wohn- und Gewerbestandorts langfristig sichern
  • Fördertöpfen bei neuen Projekten und Investitionen ausschöpfen
  • Verursacherprinzip bei notwendigen Erweiterungen der Infrastruktur (Kindergärten, Schulen…) aufgrund neuer Wohnbebauung durchsetzen

2. kommunale Selbstverwaltung

  • transparente, bürgernahe Abläufe und Entscheidungsprozesse in Politik und Verwaltung + frühzeitige Bürgerinformation und -beteiligung (Information in Presse, Internet und Aushängen, regelmäßigen Informationsveranstaltung) sicher stellen
  • Ausschüsse in der Gemeindevertretung für stärkere Spezialisierung und zielgerichtetere Problemlösung neu zuschneiden:
    • „Hauptausschuss (HA)“ und „Finanz- und Wirtschaftsausschuss (FWA)“ zum „Haupt- und Finanzausschuss (HFA)“ zusammenlegen, dadurch regelmäßigere und zeitnahere Behandlung von Themen zur Gewährleistung der Kontrollfunktion von Politik gegenüber der Verwaltung
    • „Planungsausschuss (PA)“ und „Bau- und Umweltausschuss (BUA)“ neu zuschneiden:
      • „Planungs- und Bauausschuss (PBA)“, dadurch bessere Begleitung von der Planung bis zur Umsetzung neuer Bauprojekte
      • „Instandhaltungs-, Pflege- und Umweltausschuss (IPU)“, dadurch rückt das Ortsbild und die Instandhaltung der Liegenschaften stärker in den Fokus

 

Trittau, den 22.02.2018
SPD Ortsverein Trittau
Der Vorstand

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